Dolmetscherin, Übersetzerin
Frauen fühlen sich in reinen Männerrunden, wie es traditionelle Schachclubs sind, selten wohl.

Hier kommt „Frau Schach“ – Achtung Wortwitz – ins Spiel. Unsere Mission: Frauen für Schach zu begeistern, Spielniveau egal. Das Herzstück sind Frauenschachabende in entspannter Kaffeehaus-Atmosphäre, ohne Mansplainer und Leistungsdruck, immer auf Augenhöhe und in schönem Ambiente. Schach ist viel zu faszinierend, um es alleine den Männern zu überlassen, finde ich.
Gegründet wurde „Frau Schach“ von Karoline Spalt und seit bald 10 Jahren bin ich die Obfrau. Alle 3 Wochen treffen wir uns im schönen Café Schopenhauer im 18. Bezirk.
Das Konzept bewährt sich: „Frau Schach“ hat regionale Ableger in Graz und in Bregenz. Wir sind gekommen, um zu bleiben. Mittlerweile gibt es jede Menge Medienberichte und sogar eine Mini-Doku über uns!
Frauen einen niederschwelligen Zugang zum sehr männlich konnotierten Schach zu ermöglichen ist für mich ein sehr feministisches Projekt. Historisch nicht belegbar, interpretiere ich für mich Schach als feministisches Spiel. Schließlich ist die Dame die stärkste Figur am Brett!